Infortrend präsentiert auf der COMPUTEX 2026 seine KI-Infrastruktur der nächsten Generation von Edge bis Cloud

27.05.2026

TAIPEH, 27. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Infortrend Technology, Inc. (TWSE: 2495), ein führender Anbieter von Speicher- und KI-Lösungen für Unternehmen, gab heute bekannt, dass das Unternehmen auf der COMPUTEX in Taipeh eine Infrastruktur der nächsten Generation vorstellen wird, die KI- und datenintensive Workloads von der intelligenten Edge-Umgebung bis hin zur Unternehmens-Cloud unterstützt.

Infortrend presents AI, edge computing, and enterprise cloud solutions at COMPUTEX 2026.

Vom 2. bis 5. Juni präsentiert Infortrend am Stand J0306 integrierte Lösungen, die darauf ausgelegt sind, die Bereitstellung zu vereinfachen, die Rechen- und Speicherleistung zu maximieren und die GPU-Auslastung zu optimieren. Im Mittelpunkt des Showcases steht eine Infrastruktur, die das gesamte Spektrum von KI- und Unternehmens-Workloads abdeckt:

Edge-Computing für verteilte Umgebungen

  • Edge Computing Platform – Eine speziell entwickelte Lösung, die KI-Inferenz, Echtzeitanalysen und intelligente Automatisierung direkt dorthin bringt, wo die Daten generiert werden. So können Unternehmen Erkenntnisse sofort umsetzen, sobald sie relevant sind, ohne alles über das Rechenzentrum leiten zu müssen. Die Plattform unterstützt drei flexible Bereitstellungsmodi – Standalone EdgeHigh Availability (HA) Edge und Advanced Edge (Cluster) –, um allen Anforderungen hinsichtlich Betriebsumfang und Ausfallsicherheit gerecht zu werden.

Private Cloud für Rechenzentren

  • Enterprise Cloud Platform – Eine vollständig integrierte Cloud-Plattform, die leistungsstarke Rechenkapazitäten, GPU-Beschleunigung und einen vorinstallierten Software-Stack vereint. Sie reduziert die Komplexität der Infrastruktur und ermöglicht hohe Verfügbarkeit sowie schnelle Skalierung, um anspruchsvolle KI-Trainings, Big-Data-Analysen und HPC-Workloads zu unterstützen.

Leistungsstarker Speicher für KI und HPC

  • EonStor GS 5000U –– U.2-NVMe-Speicher der Enterprise-Klasse mit branchenführendem Durchsatz von 125 GB/s und 2,4 Millionen IOPS, der das Training und die Inferenz von KI beschleunigt.
  • EonStor GSx 5000 –– Eine parallele File Storage Solution mit hoher Speicherdichte, die den Durchsatz von bis zu 10 GSx-Geräten bündeln kann und so den gleichzeitigen Zugriff auf Datensätze für rechenintensive KI-Trainings und HPC-Workloads ermöglicht.

„Intelligenz ist nicht mehr nur eine Funktion, die dem Rechenzentrum vorbehalten ist – sie hält Einzug in jede Fabrikhalle, jedes Einzelhandelsgeschäft, jede Kreuzung und jedes Krankenhaus. Die Unternehmen, die das nächste Jahrzehnt anführen werden, sind jene, die KI nahtlos an jedem Punkt des Netzwerks einsetzen können, vom einzelnen Edge-Knoten an einem entfernten Standort bis hin zum Multi-Petabyte-Unternehmenscluster. Die Mission von Infortrend ist es, diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen, indem wir eine Infrastruktur bereitstellen, die genauso intelligent ist wie die Workloads, die darauf ausgeführt werden. Auf der COMPUTEX laden wir die Welt ein, zu sehen, wie diese Zukunft bereits heute aussieht", sagte Frank Lee, Senior Direktor für Produktplanung bei Infortrend.

Besuchen Sie Infortrend auf der COMPUTEX und entdecken Sie Anwendungsbeispiele aus den Bereichen KI, HPC, Unternehmens-IT und Medien-Postproduktion. Anhand von Live-Demonstrationen erfahren Sie, wie die Lösungen von Infortrend die Leistung und Effizienz auf jeder Ebene des Infrastruktur-Stacks steigern.

Über Infortrend

Infortrend (TWSE: 2495) ist seit 1993 ein führender Anbieter von äußerst leistungsfähigen, vernetzten Speicherlösungen. Die Lösungen des Unternehmens basieren auf hoher technologischer und systemtechnischer Expertise mit Fokus auf Qualität, Zuverlässigkeit und Mehrwert. Das breite Storage-Lösungsportfolio kann branchen übergreifend eingesetzt werden und wird selbst anspruchsvollsten Anforderungen gerecht. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.infortrend.com.

Infortrend® und EonStor® sind Handelsmarken oder eingetragene Handelsmarken von Infortrend Technology, Inc.; andere Handelsmarken sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2985310/Infortrend.jpg

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Diplomatische Spannungen: Russland kündigt Reaktion auf Ausweisungen in Österreich an

04.05.2026

Österreich hat wegen mutmaßlicher Abhör-Spionage drei Mitarbeiter der russischen Botschaft in Wien ausgewiesen und damit seinen Kurs gegenüber ausländischen Geheimdiensten deutlich verschärft. Auslöser sind umfangreiche Antennenanlagen auf den Dächern der russischen Botschaft im dritten Wiener Gemeindebezirk sowie auf einer russischen Diplomatensiedlung in der Donaustadt. Über diese Signalaufklärungsanlagen sollen nach Angaben österreichischer Behörden Daten abgefangen werden, die unter anderem von internationalen Organisationen über Satelliteninternet übermittelt werden.

Der Verfassungsschutz verweist in seinem aktuellen Bericht ausdrücklich auf die Anlage in der Donaustadt und warnt vor einem Reputationsschaden für Österreich durch die von Wien ausgehenden Aktivitäten. Die Direktorin des Staatsschutzes (DSN), Sylvia Mayer, stuft die russischen Signalaufklärungsanlagen aufgrund ihrer Größe und technischen Ausstattung als bedeutenden Risikofaktor ein. Neben Russland nennt der Bericht auch China und den Iran als besonders aktive Akteure, die eine hybride Bedrohungsstrategie mit Cyberangriffen, Spionage und Desinformation verfolgen.

Die Justiz hatte gegen drei technische Mitarbeiter der russischen Botschaft wegen des Verdachts geheimdienstlicher Tätigkeit im Zusammenhang mit den Abhöranlagen ermittelt. Um weitergehende Untersuchungen zu ermöglichen, forderte das Außenministerium die Aufhebung ihrer diplomatischen Immunität und setzte dafür eine Frist von 14 Tagen. Da Moskau dieser Aufforderung nicht nachkam, erklärte Wien die drei Betroffenen zu unerwünschten Personen. Sie mussten Österreich verlassen; ihre Immunität wurde nicht aufgehoben.

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger bezeichnete Spionage als Sicherheitsproblem für Österreich und sprach von einem Kurswechsel der Regierung, die nun konsequenter dagegen vorgehen wolle. Es sei inakzeptabel, diplomatische Privilegien für nachrichtendienstliche Zwecke zu nutzen, habe Wien der russischen Seite unmissverständlich mitgeteilt. Russland kündigte laut der staatlichen Nachrichtenagentur RIA eine harte Reaktion auf die Ausweisungen an. Seit Beginn des Ukraine-Krieges hat Österreich nach Behördenangaben insgesamt 14 Mitarbeiter der russischen Botschaft ausgewiesen, dennoch sind weiterhin rund 220 Personen an russischen Vertretungen im Land akkreditiert.

Parallel zu den diplomatischen Maßnahmen treibt die Bundesregierung eine Reform des Strafrechts voran. Staatssekretär Jörg Leichtfried erklärte, man befinde sich in Schlussverhandlungen über ein neues Spionagegesetz. Der bislang stark eingeschränkte Spionagebegriff solle deutlich erweitert werden, um verdeckte Einflussnahme und technische Aufklärung besser erfassen zu können. Die Ausweisung der drei Techniker wertet die DSN-Führung als Schritt, um die Risiken durch die Antennenanlagen in Wien zu reduzieren, während sich die Beziehungen zwischen Wien und Moskau weiter eintrüben.