Die Zusammenführung strukturierter Einkaufsdaten mit agentischer Infrastruktur ermöglicht Unternehmen den Schritt von KI-Erkenntnissen zur Umsetzung.
ATLANTA, 2. April 2026 /PRNewswire/ -- SpendHQ, weltweit führender Anbieter für Spend Intelligence und Performance Management im Einkauf, hat heute die Übernahme von Sligo AI (Sligo Software, Inc.) bekanntgegeben, einem Pionier im Bereich agentischer Infrastruktur für den Unternehmenseinkauf (Agentic Enterprise Procurement, AEP). Durch die Übernahme kann SpendHQ konfigurierbare agentische KI im Unternehmenseinkauf bereitstellen, und damit Systeme ermöglichen, die nicht nur Erkenntnisse liefern, sondern operative komplette Einkaufsprozesse durchführen.

Einkaufsteams stehen zunehmend unter Druck, Kosteneinsparungen zu realisieren, Lieferketten resilienter zu gestalten, ESG- Vorgaben zu erfüllen und Risiken zu reduzieren, und das mit kleineren oder gleichbleibenden Teams und begrenzten Ressourcen. Gleichzeitig stagniert die Einführung von KI in großen Unternehmen: KI lässt sich nicht skalieren, wenn Datenqualität und -verfügbarkeit nicht gewährleistet sind oder Implementierungsmodelle die Anforderungen an Sicherheit und Compliance nicht erfüllen. Die Übernahme schafft die notwendigen Rahmenbedingungen, um KI unter den Vorgaben der Datenhoheit und regulatorischer Anforderungen erfolgreich zu betreiben.
SpendHQ wurde entwickelt, um das Datenproblem zu lösen. Mit mehr als 10 Billionen US-Dollar an analysierten, normalisierten und kategorisierten Ausgabendaten bietet die SpendHQ-Plattform Einkaufsverantwortlichen eine strukturierte, verlässliche und speziell für den Einkauf entwickelte Datenbasis, die in Kombination mit nativer KI fundierte
Schlussfolgerungen, Erkenntnisse und Ergebnisse liefert – Ergebnisse, die den meisten KI-Tools fehlen.
Sligo AI wurde entwickelt, um das Implementierungsproblem zu lösen. Die von Procurement-und KI-Experten entwickelte Infrastruktur ermöglicht es, KI-Systeme so bereitzustellen, dass sie nahtlos mit bestehenden Sicherheits-, Compliance- und IT-Anforderungen von Unternehmen im Einklang stehen.
„Die eigentliche Herausforderung im Unternehmenseinkauf war schon immer die Komplexität von Daten, Systemen und der Art und Weise, wie Organisationen diese miteinander verbinden und nutzen", sagt Tom Beaty, Gründer und Chairman von SpendHQ.
„Was wir hier zusammenführen, ist die Fähigkeit für Unternehmen, insbesondere in stark regulierten Branchen wie Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Verteidigung und kritischer Infrastruktur, KI so einzusetzen, dass sie zu ihrer bestehenden Umgebung, ihren Anforderungen und ihren etablierten Arbeitsweisen passt."
„Agentische KI ist nur so gut wie die Daten, auf denen sie basiert", ergänzt Scott Macfee, CEO von SpendHQ. „Wir haben über Jahre hinweg eine verlässliche Datenbasis aufgebaut. Mit Sligo AI beschleunigen wir nun den Weg von Erkenntnissen zu messbarem Mehrwert und ermöglichen es Teams, schneller zu handeln und strategische Erfolge zu erzielen."
Durch den Einsatz der Sligo-AI-Plattform kann SpendHQ nun maßgeschneiderte agentische Lösungen flexibel bereitstellen, je nach Anforderungen des Unternehmens, beispielsweise:
Die Plattform lässt sich direkt mit zentralen Unternehmenssystemen verbinden, darunter ERP-Systeme, Procurement-Plattformen, Vertragsmanagementlösungen und Data Warehouses. Sie generiert strukturierte Ergebnisse wie Sourcing-Strategien, Lieferantenbewertungen und Vertragsanalysen, die bislang mit erheblichem manuellem Aufwand verbunden waren.
Im Zuge der Übernahme wurde Sligo-AI-Gründer und CEO Matt McCarrick zum Chief AI Officer (CAIO) von SpendHQ ernannt. Er wird weiterhin die Sligo-AI-Plattform sowie die Servicebereiche leiten, die künftig unter dem Namen SpendHQ Solutions angeboten werden. Auch das gesamte Sligo AI-Team wird Teil von SpendHQ, um weiterhin maßgeschneiderte agentische Lösungen für große Unternehmen mit komplexen technischen und regulatorischen Anforderungen zu entwickeln und zu implementieren.
„Wir haben Sligo AI mit dem Ziel entwickelt, KI unter den realen Rahmenbedingungen von Unternehmen einsatzfähig zu machen", sagt Matt McCarrick, CAIO von SpendHQ. „Durch den Zusammenschluss mit SpendHQ erhalten wir die Datenbasis, die Ressourcen und die Skalierbarkeit, um diese Fähigkeiten deutlich mehr Einkaufsorganisationen zugänglich zu machen, als es uns allein möglich gewesen wäre."
Die Übernahme folgt auf eine erste Investition von SpendHQ in Sligo AI im August 2025. Seitdem haben beide Unternehmen eng zusammengearbeitet, um ihre Teams zu integrieren, ihre Plattformen zusammenzuführen und die Leistungsfähigkeit der gemeinsamen Lösung gemeinsam mit Kunden zu validieren.
„SpendHQ ist ein zentraler Bestandteil unserer Procurement-Intelligence-Strategie", sagt Tony Brita, Director Strategic Sourcing bei Compass Group. "Mit dem Einsatz von KI, die unsere Daten und Workflows versteht und direkt in der Plattform arbeitet, gewinnen wir deutlich an Geschwindigkeit."
„Wir haben uns gegenüber unserem CEO verpflichtet, ein Procurement-Team aufzubauen, das besser als Weltklasse ist. Eines, in dem Menschen sich auf strategische Aufgaben konzentrieren, während KI-Agenten Analysen und operative Tätigkeiten in großem Umfang übernehmen", ergänzt Michael DeWitt, Chief Procurement Officer bei QXO, Inc. „Sligo AI hat uns genau das ermöglicht: strategischer Fokus für Menschen, effiziente Umsetzung durch Agenten."
Viele Unternehmen schaffen es bislang nicht, KI im Einkauf über punktuelle Use Cases hinaus strategisch und unternehmensweit zu skalieren.
„Die Kombination aus unternehmensgerechten Bereitstellungsmodellen und strukturierten Einkaufsdaten erschließt Anwendungsfälle, die bisher nicht möglich waren", sagt Dr. Elouise Epstein, Partner & Digital Futurist bei Kearney. „Diese Übernahme wird den ProcureTech-Markt nachhaltig verändern. Sie markiert einen Wendepunkt, weg von isolierten Co-Piloten hin zu integrierten Plattformen."
Die agentische Infrastruktur von Sligo AI ist vollständig und nativ in die SpendHQ-Plattform integriert und steht Kunden bereits heute zur Verfügung.
Um agentische KI entlang Ihrer gesamten Einkaufsprozesse einzusetzen, fordern Sie eine Demo an: www.spendhq.com/solutions/ai-agents-and-services/
Über SpendHQ
SpendHQ befähigt Procurement-Verantwortliche in komplexen globalen Organisationen, fundierte Entscheidungen mit Sicherheit zu treffen, durch eine zentrale, verlässliche Datenbasis für Ausgaben, Projektverfolgung, Performance Management und nun auch autonome agentische Ausführung. Mit über 10 Billionen US-Dollar analysierter Ausgabendaten und einer Plattform, der mehr als 500 Unternehmen in über 10 Ländern vertrauen, bildet SpendHQ die Datenbasis für den erfolgreichen Einsatz von Enterprise-KI im Einkauf. Hauptsitz ist Atlanta, Georgia, mit weiteren Standorten in Lyon, Frankreich, und Naperville, Illinois. Weitere Informationen unter spendhq.com.
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Die erwartete Trendwende am österreichischen Arbeitsmarkt bleibt vorerst aus. Ende März waren laut Arbeitsmarktservice (AMS) 400.561 Personen arbeitslos gemeldet oder in Schulung – um 3.488 mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote legte leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 7,5 Prozent zu. "Insgesamt hat sich der Anstieg der Arbeitslosigkeit verlangsamt und steigt aktuell um 0,9 Prozent, die angekündigte Trendwende wurde jedoch vom Krieg in Nahost gestoppt", sagte AMS-Vorständin Petra Draxl. Die konjunkturelle Abschwächung mache sich damit deutlicher bemerkbar als erwartet.
Auffällig ist die unterschiedliche Entwicklung nach Geschlechtern. Erstmals seit Anfang 2023 sank die Zahl der arbeitslosen Männer und Schulungsteilnehmer, und zwar um rund zwei Prozent. Bei Frauen hingegen kam es zu einem kräftigen Plus von 4,5 Prozent. Draxl führt dies maßgeblich auf Branchenverschiebungen zurück: Im Handel sowie im Gesundheits- und Sozialwesen, beides stark von Frauen geprägte Bereiche, stieg die Zahl der Erwerbslosen deutlich an – im Gesundheits- und Sozialwesen um 10,6 Prozent, im Handel um 4,6 Prozent. Auch in der Warenerzeugung gab es ein moderates Plus von 0,9 Prozent.
Entlastung kommt hingegen aus klassischen Konjunkturbranchen. In Hotellerie und Gastronomie sank die Zahl der Arbeitslosen und Schulungsteilnehmer um 3,2 Prozent, im Bau um 2,7 Prozent. Rückläufig waren die Zahlen zudem in der Arbeitskräfteüberlassung (minus 1,6 Prozent) sowie – laut AMS – im Verkehr und Lagerwesen (minus 0,7 Prozent). Diese Bereiche hatten im Zuge der vergangenen Krisen als besonders volatil gegolten und stabilisieren nun tendenziell den Gesamtmarkt, ohne den leichten Anstieg der Gesamtarbeitslosigkeit kompensieren zu können.
Regional zeigt sich ein gespaltenes Bild. Kärnten verzeichnete Ende März mit einem Minus von 4 Prozent den stärksten Rückgang bei Arbeitslosen und Schulungsteilnehmern, auch Wien und Oberösterreich meldeten leichte Rückgänge von jeweils 0,6 Prozent. Am anderen Ende der Skala steht Niederösterreich mit einem Plus von 5 Prozent, gefolgt von Vorarlberg mit 4,3 Prozent sowie Steiermark und Burgenland mit jeweils 3 Prozent. In Tirol (+0,6 Prozent) und Salzburg (+0,5 Prozent) fiel der Zuwachs vergleichsweise moderat aus. AMS-Chefin Draxl sieht die Entwicklung vor dem Hintergrund einer angespannten weltpolitischen Lage, die über den Krieg im Nahen Osten und die gedämpfte Konjunktur auf Unternehmen und Beschäftigung durchschlägt.