Skalierbare Stromversorgungslösungen von ROHM für Automobil-SoCs; Kombination aus PMIC und DrMOS für ein optimales SoC-Stromversorgungsdesign und zukünftige Leistungsfähigkeit

21.05.2026

KYOTO, Japan, 21. Mai 2026 /PRNewswire/ -- ROHM Co., Ltd. hat eine konfigurierbare Stromversorgungslösung entwickelt, die die PMIC-Serie BD968xx-C mit dem DrMOS BD96340MFF-C kombiniert und auf SoCs (Systems on a Chip) für den Automobilbereich abzielt, die in Anwendungen wie ADAS (Advanced Driver Assistance Systems), DMS (Driver Monitoring Systems) und Sensorkameras zum Einsatz kommen.

Abbildungen: Produktmerkmale

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In den letzten Jahren haben die steigenden Leistungsanforderungen an SoCs für die Automobilindustrie – bedingt durch die Weiterentwicklung von ADAS, verbesserte Kamerafunktionen im Fahrzeug sowie die Integration von Steuergeräten (ECU) – den Übergang zu Domänenarchitekturen beschleunigt, deren Kernstück Domänencontroller bilden. Daher müssen Stromversorgungsdesigns heute in der Lage sein, den Betrieb bei niedrigen Spannungen und hohen Strömen zu unterstützen und gleichzeitig eine fortschrittliche Sequenzsteuerung sowie eine hohe Zuverlässigkeit zu gewährleisten.

Herkömmliche Stromversorgungsarchitekturen erfordern oft erhebliche Anpassungen, um den Unterschieden zwischen SoC-Herstellern und -Generationen Rechnung zu tragen, was bei der Markteinführung neuer Modelle häufig zu Neukonstruktionen führt. Dies führte sowohl zu einer Verlängerung der Entwicklungszeit als auch zu einem höheren Arbeitsaufwand bei der Verifizierung. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat ROHM diese Lösung auf der Grundlage eines „konfigurierbaren" Designkonzepts entwickelt, das eine flexible Anpassung an die vielfältigen Stromversorgungsanforderungen von SoC ermöglicht.

Diese Lösung ermöglicht skalierbare Stromversorgungsdesigns, die eine breite Palette von SoCs – vom Low-End- bis zum High-End-Bereich – unterstützen, indem Kombinationen aus konfigurierbaren Haupt-PMICs, Sub-PMICs und DrMOS-Bauteilen je nach Anwendungs- und Leistungsanforderungen flexibel zusammengestellt werden können. Dieser skalierbare Ansatz reduziert den Entwicklungsaufwand bei der Plattformerweiterung und verbessert gleichzeitig die Energieeffizienz sowie die Wiederverwendbarkeit von Designs.

Alle PMICs sind für einen Eingangsspannungsbereich von 2,7 V bis 5,5 V ausgelegt. BD96803Qxx-C und BD96811Fxx-C sind für den Standalone-Betrieb mit Low-End-SoCs optimiert. Die Modelle BD96805Qxx-C und BD96806Qxx-C können in Kombination mit dem DrMOS BD96340MFF-C die Anforderungen an niedrige Spannungen und hohe Ströme erfüllen, die von Hochleistungs-SoCs gestellt werden.

Abbildungen: PMIC / DrMOS Verwendung Bild

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Die PMICs sind in QFN-Gehäusen mit benetzbaren Flanken untergebracht, während der DrMOS in einem Flip-Chip-QFN-Gehäuse sitzt. Alle Geräte sind nach AEC-Q100 zertifiziert, was eine hohe Zuverlässigkeit für Anwendungen im Fahrzeug gewährleistet.

Pressemitteilung: https://www.rohm.com/news-detail?news-title=2026-05-19_news_power-solutions&defaultGroupId=false 

Informationen zu ROHM: https://kyodonewsprwire.jp/attach/202605128856-O2-hw79gq5l.pdf 

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Offizielle Website: https://www.rohm.com/ 

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Österreich weist drei russische Diplomaten wegen Spionageverdachts aus

04.05.2026

Österreich hat drei russische Diplomaten wegen des Verdachts der Spionage des Landes verwiesen und sie zu „persona non grata“ erklärt. Nach Angaben der Regierung sollen die betroffenen Mitarbeiter der russischen Vertretungen in Wien in Aktivitäten verwickelt gewesen sein, die als nachrichtendienstliche Operationen gelten. Die Außenministerin Beate Meinl-Reisinger betonte, es sei „inakzeptabel“, diplomatische Immunität für Spionage zu nutzen. Laut einer Erklärung aus Wien haben die drei Diplomaten Österreich bereits verlassen.

Nach Berichten des österreichischen Rundfunks ORF sollen die Diplomaten direkt in satellitengestützte Überwachungstätigkeiten involviert gewesen sein. Es geht demnach um mutmaßliche Spionage gegen in Wien ansässige internationale Organisationen unter Nutzung von Satellitentechnik auf dem Gelände der russischen Botschaft und des russischen Diplomatenkomplexes. Die Regierung hatte bereits im April die Aufhebung der diplomatischen Immunität der drei Betroffenen gefordert, Moskau kam dieser Forderung jedoch nicht nach. Die österreichische Außenministerin verwies in diesem Zusammenhang auf die „Vielzahl von Antennen“ auf den Dächern russischer Vertretungen in Wien, die als Sicherheitsrisiko eingestuft werden.

Wien reagiert auf den Fall auch mit einer geplanten Verschärfung des Strafrechts. Bislang ist Spionage durch ausländische Nachrichtendienste in Österreich nur strafbar, wenn sie sich direkt gegen österreichische Interessen richtet. Die Bundesregierung will nach einem Vorschlag des Justizministeriums einen zusätzlichen Tatbestand einführen, der auch die Interessen internationaler Organisationen – etwa der Vereinten Nationen und ihrer Spezialorganisationen mit Sitz in Wien – schützt. Zudem sollen bestehende Spionageparagrafen verschärft werden. Wien ist nach New York und Genf eines der wichtigsten diplomatischen Zentren weltweit und beherbergt zahlreiche internationale Einrichtungen.

Das russische Botschaftspersonal reagierte empört auf die Entscheidung. Die russische Botschaft in Wien bezeichnete die Ausweisung als „ungehörig, unbegründet, politisch motiviert und völlig inakzeptabel“ und kündigte „scharfe Gegenmaßnahmen“ an. Nach Angaben von Medien sind in Österreich rund 220 Mitarbeiter der russischen Botschaft akkreditiert; seit Beginn des russischen Militäreinsatzes in der Ukraine im Jahr 2022 wurden bereits rund ein Dutzend russischer Diplomaten des Landes verwiesen. Nach Zählung der Nachrichtenagentur Reuters summierten sich die Ausweisungen seit 2020 auf 14 russische Diplomaten. Aus Moskau kam zunächst keine detaillierte Reaktion auf die jüngste Entscheidung der österreichischen Regierung.