„Die Ära der manschettenlosen Blutdruckmessung beginnt" … Ringförmiger Blutdruckmonitor „CART BP pro" weltweit erstmals in offizielle Hypertonie-Leitlinien aufgenommen

26.05.2026

SEOUL, Südkorea, 26. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Sky Labs gab am 26. bekannt, dass der ringförmige manschettenlose Blutdruckmonitor „CART BP pro" offiziell in die „2026 Korean Society of Hypertension Guidelines for the Management of Hypertension (6th Edition)" aufgenommen wurde.

The official guideline slide previewed at the Korean Society of Cardiology spring conference in April, which has now been formally finalized by the Korean Society of Hypertension (KSH) in May to officially recommend ring-type cuffless monitor as a clinical tool for out-of-office blood pressure measurement under the Korean hypertension guidelines. (Source: Sky Labs)

Dies ist das erste Mal weltweit, dass ein ringförmiger Blutdruckmonitor, der den Blutdruck allein durch das Tragen am Finger ohne eine den Arm komprimierende Manschette misst, in offizielle Leitlinien zur Behandlung von Bluthochdruck aufgenommen wurde. Damit ist Korea das erste Land weltweit, das manschettenlose Blutdruckmesstechnologie in die klinische Standardpraxis integriert hat.

Mit der überarbeiteten Leitlinie erklärte die Korean Society of Hypertension ausdrücklich die „erstmalige Einbeziehung manschettenloser Blutdruckmessgeräte in die klinische Praxis" und präsentierte diese als Geräte, die für die ambulante Blutdrucküberwachung außerhalb der Arztpraxis in Betracht gezogen werden können. In den Leitlinien wurde die Empfehlungsklasse für manschettenlose Blutdruckmonitore als „Klasse IIb" eingestuft.

Die Aufnahme in die Leitlinien stellt zudem eine innovative Entwicklung dar, die in der weltweiten wissenschaftlichen Hypertonie-Community große Aufmerksamkeit erregt. Bislang hatten führende Fachgesellschaften in den USA und Europa aufgrund fehlender standardisierter Validierungsprotokolle sowie unterschiedlicher Genauigkeit zwischen einzelnen Geräten eine zurückhaltende Haltung gegenüber manschettenlosen Geräten eingenommen. Trotz dieser Bedenken zeigte der ringförmige Blutdruckmonitor von Sky Labs nicht nur eine günstige Korrelation mit konventionell mittels Auskultation gemessenem Praxisblutdruck, sondern auch eine hohe Genauigkeit, die mit den Werten standardisierter 24-Stunden-Blutdruckmessungen (ABPM) vergleichbar ist. Auf Grundlage dieser starken klinischen Evidenz entschied sich die Korean Society of Hypertension zur weltweit ersten offiziellen Empfehlung.

Die Korean Society of Hypertension (KSH) standardisierte klinische Protokolle für die „ambulante Blutdruckmessung außerhalb der Arztpraxis" bei Patienten mit Prähypertonie sowie Hochrisikogruppen, die eine intensive Blutdruckkontrolle benötigen. So wurde der Zielblutdruck für Patienten mit Diabetes, chronischer Nierenerkrankung, Hirninfarkt (einschließlich Schlaganfall) und Hochrisiko-Hypertonie strenger als bisher auf „unter 130/80 mmHg" festgelegt und risikobasierte medikamentöse Behandlungsempfehlungen definiert. Darüber hinaus wurde für die Patientengruppe mit „Prähypertonie", die ein hohes Risiko für die Entwicklung einer Hypertonie aufweist, empfohlen, aktiv eine ambulante 24-Stunden-Blutdruckmessung (ABPM) oder häusliche Blutdruckmessung in Betracht zu ziehen, um das Vorliegen einer maskierten Hypertonie festzustellen.

Da der Bedarf an 24-Stunden-Monitoring nun auch bei Patienten mit Prähypertonie zunimmt, gewinnt der tragbare „ringförmige manschettenlose Blutdruckmonitor", der den Alltag nicht beeinträchtigt, als praktische Alternative im klinischen Umfeld an Bedeutung. Dies liegt daran, dass damit Risiken wie „nächtliche Hypertonie" und „morgendliche Hypertonie", die durch einmalige Praxisblutdruckmessungen nur schwer erkennbar sind, sowie therapieresistente Hypertonie präzise überwacht werden können.

Laut einer in den Leitlinien zitierten nationalen Studie liegt die Häufigkeit nächtlicher Hypertonie, definiert als ein Blutdruck von mindestens 120/70 mmHg während des Schlafs, bei etwa 18–23 % der Allgemeinbevölkerung. Insbesondere wurden 92,6 % der Patienten mit nächtlicher Hypertonie als Fälle maskierter Hypertonie eingestuft – sie erscheinen im Alltag normoton, weisen jedoch ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf, einschließlich erhöhter arterieller Steifigkeit und linksventrikulärer Hypertrophie, verglichen mit normotensiven Personen. Darüber hinaus wurde morgendliche Hypertonie, definiert als morgendlicher Blutdruck von mindestens 135/85 mmHg, in einer nationalen Studie mit Hypertoniepatienten bei 15,9 % festgestellt und als bedeutender Risikofaktor für kardiovaskuläre Ereignisse hervorgehoben.

Um Hochrisikozustände wie nächtliche und morgendliche Hypertonie präziser zu bewerten, empfiehlt die Fachgesellschaft die 24-Stunden-Blutdruckmessung und präsentiert ringförmige manschettenlose Blutdruckmonitore als klinisches Instrument für die ambulante Blutdrucküberwachung außerhalb der Arztpraxis. Insbesondere hob die Gesellschaft hervor, dass der ringförmige manschettenlose Monitor eine innovative Alternative darstellt, um langjährige klinische Einschränkungen herkömmlicher ABPM-Geräte mit Manschette zu überwinden – darunter Unannehmlichkeiten beim 24-Stunden-Tragen, wiederholte Kompressionsschmerzen sowie daraus resultierende Schlafstörungen, die häufig effektive nächtliche Messungen beeinträchtigten.

Laut den in den Leitlinien zitierten Forschungsergebnissen erfüllte der ringförmige manschettenlose Blutdruckmonitor in vergleichenden klinischen Studien mit standardisierten 24-Stunden-Blutdruckmessungen (ABPM) die Genauigkeitsanforderungen der internationalen Norm ISO 81060-2:2018. Dabei blieb der mittlere Fehler sowohl tagsüber als auch nachts innerhalb von 5 mmHg und die Standardabweichung innerhalb von 8 mmHg, wodurch die klinische Nützlichkeit des Geräts bestätigt wurde.

„CART BP pro" von Sky Labs analysiert mittels KI-Deep-Learning-Technologie Blutdruckdaten, die durch Photoplethysmographie (PPG) erfasst werden, und ermöglicht dadurch eine nahezu beschwerdefreie 24-Stunden-Messung im Alltag oder während des Schlafs. Daher gilt das System als Alternative, die Blutdruckschwankungen präzise bewerten und die Genauigkeit der Diagnose und Behandlung von Hypertonie innovativ verbessern kann.

Auf Grundlage dieser klinischen Leistungsfähigkeit wurde „CART BP pro" im Juni 2024 zum weltweit ersten ringförmigen Blutdruckmonitor, der im südkoreanischen nationalen Krankenversicherungssystem (NHI) erstattungsfähig wurde. Seit der Aufnahme in die Erstattung wurde das Gerät mehr als 250.000-mal in medizinischen Einrichtungen verschrieben und wird derzeit aktiv in 1.920 Krankenhäusern und Kliniken landesweit, darunter Universitätskliniken der Maximalversorgung, eingesetzt.

Jack ByungHwan Lee, CEO von Sky Labs, erklärte: „Die Aufnahme von ‚CART BP pro' in die KSH-Leitlinien zeigt, dass Korea den weltweiten klinischen Standard für manschettenlose Blutdrucktechnologie anführt. Auf Basis dieser einzigartigen klinischen Evidenz und unserer erfolgreichen Einführung im Heimatmarkt werden wir nun die internationalen Zulassungsverfahren beschleunigen, um einen neuen globalen Standard im Hypertonie-Management zu etablieren."

Über Sky Labs

Sky Labs wurde im September 2015 gegründet und ist ein Healthcare-Unternehmen, das „CART", ein ringförmiges medizinisches Gerät und eine Plattform zur Überwachung chronisch kranker Patienten, entwickelt und betreibt. Seit der Entwicklung des ersten CART im Jahr 2020 zur Überwachung von Vorhofflimmern mithilfe optischer Sensorsignale hat das Unternehmen seine Technologien kontinuierlich erweitert. 2023 erhielt Sky Labs die Zulassung für „CART BP pro", einen ringförmigen Monitor zur 24-Stunden-Blutdruckmessung. 2024 wurde CART BP pro vom Health Insurance Review and Assessment Service (HIRA) im Rahmen der bestehenden medizinischen Leistung „24-Stunden-Blutdruckmessung" (Erstattungscode „E6547") anerkannt und wird inzwischen in Krankenhäusern und Kliniken in ganz Korea verschrieben. Darüber hinaus brachte das Unternehmen im September 2025 „CART BP" auf den Markt, einen ringförmigen Blutdruckmonitor für Verbraucher, der über den offiziellen Online-Shop und weitere Vertriebskanäle erhältlich ist.

Pressekontakt

Inok Jung – inok.jung@skylabs.io

Bomi Lee – bomi.lee@skylabs.io

Sky Labs

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Wiener Energiewende: Stadt erweitert Förderung um Fassaden- und Dachgartenanlagen

04.05.2026

Die Stadt Wien startet ein neues Förderprogramm für Photovoltaik-Anlagen und richtet den Fokus dabei klar auf bisher ungenutzte Flächen im dicht bebauten Stadtgebiet. Ab 4. Mai 2026 stehen dafür 7 Millionen Euro bereit. Gefördert werden vor allem innovative und multifunktionale Anlagen, die technisch anspruchsvoller oder kostenintensiver sind als klassische Aufdachlösungen – etwa Installationen an Gebäudefassaden oder auf Dachgärten.

Mit dem Paket verfolgt die Stadt mehrere energiepolitische Ziele. Der Ausbau klimafreundlicher Stromerzeugung soll beschleunigt und die Abhängigkeit von ausländischen Energielieferanten verringert werden. Gleichzeitig zielt Wien darauf ab, langfristig mehr Kontrolle über die Energiepreise zu gewinnen. Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) verweist in diesem Zusammenhang auf den geplanten Ausstieg aus Gas und Öl und bezeichnet Sonnenstrom als zentrale Säule für mehr Energieunabhängigkeit und eine klimafreundliche Zukunft.

Die Stadt reagiert damit auch auf Marktveränderungen: Die Kosten für klassische Aufdachanlagen und Speicher sind zuletzt deutlich gesunken, viele Projekte amortisieren sich bereits nach wenigen Jahren. Die Förderung wird daher nun gezielt auf komplexere Vorhaben verlagert. Unterstützt werden künftig vor allem Fassaden-PV-Anlagen sowie Photovoltaik auf Dachgärten, sofern diese öffentlich, öffentlich zugänglich oder gemeinschaftlich genutzt werden. Bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten können übernommen werden.

Parallel dazu bleiben bestehende Förderschienen bestehen. Programme für PV-Anlagen im mehrgeschoßigen Wohnneubau, auf Flugdächern und auf Gründächern haben sich nach Darstellung der Stadt bewährt und werden bis 2027 weitergeführt. Insgesamt soll der Ausbaupfad damit abgesichert werden: Bis 2030 strebt Wien eine installierte PV-Leistung von 800 Megawatt Peak (MWp) an – genug, um nach Angaben der Stadt rund ein Viertel aller Wiener Haushalte mit Sonnenstrom zu versorgen.

Um die Nachfrage anzukurbeln und Projekte zu erleichtern, baut Wien auch sein Beratungs- und Serviceangebot aus. Bürgerinnen, Bürger und Betriebe können sich kostenlos informieren, wie sich der Umstieg auf Sonnenstrom konkret umsetzen lässt. Beratungen sind telefonisch oder per Video-Call möglich und können online gebucht werden; weitere Details zum Förderpaket und zum erweiterten Informationsangebot stellt die Stadt ab 4. Mai auf sonnenstrom.wien.gv.at bereit.