Werbeveranstaltungen rückten die Investitionsmesse im September in Xiamen und die wachsende internationale Beteiligung daran in den Mittelpunkt
HONGKONG und MACAU, 10. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Im Vorfeld der für diesen September in Xiamen geplanten Investitionsmesse veranstaltete die 26. China International Fair for Investment & Trade (CIFIT) am 8. und 9. Juli Werbeveranstaltungen in Hongkong und Macau.
An der zweitägigen Roadshow nahmen hochrangige Regierungsvertreter, Führungskräfte aus der Wirtschaft, Finanzinstitute sowie Vertreter ausländischer Handelskammern und Medien aus den beiden Sonderverwaltungsregionen teil. Die Veranstaltungen luden die Geschäftswelt von Hongkong und Macao zur Teilnahme an der Messe im September ein und unterstrichen gleichzeitig Chinas anhaltendes Engagement für eine Öffnung auf hohem Niveau und die Förderung von Investitionen in beide Richtungen.
Die vom 8. bis 11. September in Xiamen stattfindende 26. CIFIT wird mit einer Rekordausstellungsfläche von 200.000 Quadratmetern aufwarten – die größte in der Geschichte der Veranstaltung. Als Flaggschiff-Plattform im Rahmen der Initiative „Invest in China" hat die diesjährige Messe ein breites internationales Interesse geweckt. Fast 50 Länder und Regionen, darunter Deutschland, Italien, Brasilien, Portugal, die Vereinigten Arabischen Emirate und Südkorea, werden auf der Veranstaltung ausstellen.
Auf der Tagesordnung des Forums stehen namhafte globale Institutionen. Die Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD), die Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO), die Welthandelsorganisation (WTO), der Weltverband der Investitionsförderungsagenturen (WAIPA) und die Neue Entwicklungsbank (NDB) werden alle teilnehmen. Die UNCTAD wird die zweite Future Investment Conference unter dem Motto „Globale Investitionen für eine sich wandelnde Welt" ausrichten und dabei Staatsfonds sowie Investitions- und Finanzierungsverbände zusammenbringen, um die Zusammenarbeit in strategischen Zukunftsbranchen und zukunftsorientierten Sektoren zu fördern. Die UNIDO wird ihrerseits während der CIFIT ein eigenes Forum veranstalten.
Die Messe wird zudem eine eigene Sektion für Taiwan, Hongkong und Macao bieten. Die Regierung der Sonderverwaltungszone Hongkong wird Veranstaltungen zur Investitionsförderung durchführen, um die Rolle der Stadt als „Super-Connector" für gegenseitige Investitionen hervorzuheben, während der Hong Kong Trade Development Council einen Hongkong-Pavillon einrichten und eine Reihe von Matchmaking-Veranstaltungen zur technologischen Innovation zwischen Fujian und Hongkong organisieren wird. Das Institut für Handels- und Investitionsförderung von Macau wird einen 180 Quadratmeter großen Macau-Pavillon betreiben, und die ChongWa (Macau) Financial Asset Exchange Co., Ltd. (MOX) wird erstmals als Aussteller vertreten sein.
Da die Veranstaltung im September in Xiamen näher rückt, bereiten sich globale Investoren und Wirtschaftsdelegationen darauf vor, die CIFIT als erstklassige Plattform zu nutzen, um beidseitige Investitionspartnerschaften aufzubauen und Chancen auf dem großen chinesischen Binnenmarkt zu erkunden.
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Asfinag und ÖAMTC kombinieren emotionale Bewusstseinsbildung mit neuer Technologie, um den „Arbeitsplatz Straße“ sicherer zu machen. Unter dem Slogan „Danke, dass du auf meine Mama/meinen Papa aufpasst“ starten die Organisationen eine gemeinsame Kampagne, bei der die Kinder der Mitarbeitenden als Botschafter auftreten. Hintergrund sind mehrere schwere Unglücke mit Autobahn-Personal: Im Jahr 2025 war Asfinag-Personal in sechs Unfälle auf Autobahnen involviert, einer davon endete tödlich. Parallel zu der Kampagne wird in Österreich ein KI-basiertes Warnsystem im Live-Betrieb getestet.
Die Dimension des Problems ist erheblich. Laut Daten von Statistik Austria und ÖAMTC kam es 2025 zu insgesamt 2.137 Unfällen mit Personenschaden auf Autobahnen und Schnellstraßen, 45 davon verliefen tödlich. Als häufigste Ursachen gelten Unachtsamkeit und Ablenkung. Eine IFES-Umfrage zeigt, wie verbreitet riskantes Verhalten ist: Ein Drittel der Befragten gibt an, während der Fahrt Handy-Nachrichten zu lesen oder zu schreiben, die Hälfte bedient Navi oder Radio. Unter den unter 30-Jährigen räumen 60 Prozent ein, schon einmal während der Fahrt ein Video aufgenommen zu haben.
Das neue KI-System zielt darauf ab, die Arbeit von Straßenkolonnen unter fließendem Verkehr besser abzusichern. Auf Sicherungsfahrzeugen oder Warnleitanhängern montierte Kameras erfassen Fahrzeuge in rund 300 Metern Entfernung. Die Künstliche Intelligenz analysiert daraufhin den Fahrweg der herannahenden Fahrzeuge und löst bei Kollisionsgefahr Warnungen aus: Die Person am Steuer wird mit einem Hupsignal aufmerksam gemacht, während Straßenarbeiter ein kleines Gerät am Körper tragen, das im Gefahrenfall vibriert. Diese wenigen zusätzlichen Sekunden sollen reichen, um sich aus der Gefahrenzone zurückzuziehen.
Derzeit sind fünf Kameras im Einsatz, weitere 21 Kollisionswarner werden angeschafft. Der Testbetrieb läuft bis Jahresende, anschließend soll über eine flächendeckende Einführung entschieden werden. Auch der ÖAMTC erprobt die Technologie im praktischen Alltag: Elf Fahrzeuge des Clubs wurden mit dem System ausgerüstet, sie werden in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland getestet. Die Kombination aus KI-gestützter Früherkennung und einer breit angelegten Kampagne gegen Ablenkung am Steuer soll das Risiko für Verkehrspersonal senken – und zugleich Fahrerinnen und Fahrer stärker für die Konsequenzen ihres Verhaltens sensibilisieren.