Bei der WMF findet eine neue Ausgabe des AI Global Summit statt, einer internationalen Leitveranstaltung zum Thema Künstliche Intelligenz

04.04.2026

Der AI Global Summit, eine Veranstaltung im Rahmen der WMF 2026, bei der sich Unternehmen, Institutionen und die Forschungswelt treffen, um Szenarien, Anwendungsmöglichkeiten und die Regulierung von KI zu erörtern. Die Teilnahme führender Unternehmen wie NVIDIA, Anthropic und OpenAI wurde bekannt gegeben.

BOLOGNA, Italien, 4. April 2026 /PRNewswire/ -- WMF 2026 - We Make Future, die größte Veranstaltung zu den Themen digitale Innovation, künstliche Intelligenz und Technologie, findet vom 24. bis 26. Juni auf dem Messegelände BolognaFiere in Bologna, Italien statt. Zu den wichtigsten Höhepunkten zählt der AI Global Summit, die internationale Leitveranstaltung, an der Unternehmen, Institutionen und die Forschungsgemeinschaft teilnehmen, um über Szenarien, Anwendungsbereiche und die Regulierung künstlicher Intelligenz zu diskutieren

Daniele Pucci auf der Hauptbühne der WMF

Auf dem Gipfel nehmen führende globale Unternehmen wie Anthropic, NVIDIA und OpenAI teil, ebenso wie international renommierte Redner, darunter Alberto Sangiovanni Vincentelli und Daniele Pucci. Laut Cosmano Lombardo, Gründer und CEO der Search On Media Group und Initiator des WMF, ist künstliche Intelligenz mittlerweile sowohl zu einer politischen als auch zu einer technologischen Priorität geworden, die klare Regulierung, gezielte Investitionen und eine breite, inklusive Debatte unter Einbeziehung von Unternehmen, Institutionen, Forschung und Zivilgesellschaft erfordert.

Der AI Global Summit zielt darauf ab, einen konstruktiven Dialog zu fördern, Vorschläge zu erarbeiten und die Entscheidungsfindung sowohl auf europäischer als auch auf internationaler Ebene zu beschleunigen.

Die Veranstaltung bietet eine umfassende 360-Grad-Perspektive auf KI und verbindet dabei Ausbildung, Wirtschaft, Innovation und strategische Visionen. Auf der Hauptbühne werden prominente Persönlichkeiten wie Marco Pavone (NVIDIA), Bryan Madden (AMD), Alicia Hanf (LG Nova), Aprajita Jain (Google) und Francesco Ubertini (CINECA) zu Gast sein, neben Vertretern von Microsoft, Dell Technologies und  Intel, sowie Forschungseinrichtungen wie IIT - Italian Institute of Technology und ESA Φ-lab. Weitere Beiträge kommen von führenden Fintech-Unternehmen wie Klarna und Trade Republic.

Das Programm umfasst 13 thematische Bühnen zu Themen wie KI für die Zukunft, Agentenbasierte KI, Roboter & Physische KI, KI-Commerce, KI-Marketing, KI-Lösung und Maschinelles Lernen, mit Beiträgen von Experten wie Matteo Mille (Microsoft Italien), Massimo Chiriatti (Lenovo), Maria Yolanda Bilé Nlang (Brise), Marcello Majonchi (Arduino), Karen Zhou (Anthropic) und Corey Ching (Open AI).

Institutionelle Diskussionen im Rahmen von KI-Governance & Richtlinien befassen sich mit digitaler Souveränität, Geopolitik, dem Wandel der Arbeitswelt und öffentlicher Entscheidungsfindung, unter Beteiligung europäischer Institutionen, der italienischen Regierung, MAECI, MIMIT und Pierpaolo Bombardieri, Generalsekretär der UIL.

Ein Ausstellungsbereich ergänzt das Programm, präsentiert Spitzentechnologien, bringt Start-ups aus über 90 Ländern zusammen und fördert wirkungsvolle KI-Lösungen, die auf die 14 Zukunftsherausforderungen des WMF abgestimmt sind.

Medienkontakte: press@searchon.it; +39 051 095 1294

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2949706/Daniele_Pucci_WMF_Mainstage.jpg

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Konvoi am Ring: Über 200 Traktoren setzen Signal für Zukunft der Landwirtschaft

02.04.2026

Mit einem Konvoi von mehr als 200 Traktoren haben Hunderte Bäuerinnen und Bauern in Wien auf ihre wirtschaftlich angespannte Lage aufmerksam gemacht. Aufgerufen zu der Kundgebung hatte der neu gegründete Verein „Bündnis Zukunft Landwirtschaft“, der nach eigenen Angaben für „bessere Zukunftsperspektiven“ in der heimischen Landwirtschaft eintritt. Die Demonstration startete um 13.00 Uhr vor dem Landwirtschaftsministerium und zog im Verlauf des Nachmittags über die Ringstraße zur Abschlusskundgebung vor das Parlament.

Im Zentrum der Forderungen standen eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Lebensmittel sowie der Abbau bürokratischer Hürden. Hintergrund sind nach Angaben des Vereins stark gestiegene Kosten etwa für Diesel und Dünger bei gleichzeitig stagnierenden Erzeugerpreisen. Das Bündnis sieht dadurch die Existenz „vieler Höfe gefährdet“ und spricht von der Notwendigkeit eines „gemeinsamen Schulterschlusses der landwirtschaftlichen Interessenvertretungen“, um auf die Lage der Betriebe hinzuweisen.

Vereinsgründer Sebastian Bauer betonte, man agiere überparteilich und wolle sich nicht parteipolitisch vereinnahmen lassen. Die Anliegen richten sich an mehrere Ressorts, darunter das Landwirtschafts-, das Wirtschafts- und das Gesundheitsministerium. Der Verein mit Sitz in Pamhagen im burgenländischen Bezirk Neusiedl am See wurde erst Anfang März in das Vereinsregister eingetragen und positioniert sich als zusätzliche Stimme in der agrarpolitischen Debatte.

Politisch stoßen die Forderungen des Bündnisses auf breite Resonanz. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig bezeichnete sie als „völlig berechtigt“ und verwies darauf, bereits im Vorfeld mit den Organisatoren im Ministerium gesprochen zu haben. Unterstützung signalisierten auch der ÖVP-Bauernbund, die FPÖ sowie die Umweltschutzorganisation Greenpeace, die erneut eine verpflichtende Herkunfts- und Haltungskennzeichnung verlangte. Wie die Regierung auf den zunehmenden Druck aus der Landwirtschaft konkret reagieren wird, ist vorerst offen.